Literatur trifft Malerei

Zu den Bildern von Martin Jagodzinski

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Die Protagonisten des Romans Der Wald steht schwarz und schweiget sitzen aufgrund der Geschehnisse im Wald fest und werden als Stadtbewohner ungeplant mit den Widrigkeiten der Natur konfrontiert. Je länger sie ausharren, desto unbegreiflicher und unheimlicher wird der Aufenthalt. Da sind Geräusche im nächtlichen Unterholz, Schatten und Ahnungen huschen umher.
Langsam beginnt die Grenze zur Realität zu verschwimmen. Sie weicht einer unbekannten Bedrohung. Entstehen diese Eindrücke durch Naturphänomene oder allein durch die darin agierenden Menschen?
Der in Berlin lebende Maler Martin Jagodzinski erzählt in seinen Bildern von dieser Rätselhaftigkeit der Natur. Sie ist zunächst Ort der Ruhe und des Lebens, kann aber im nächsten Augenblick zum Ort des Schreckens werden, wenn seltsame Erscheinungen die Wahrnehmung des Menschen verändern – findet der Mensch jetzt keinen Halt, keine Gewissheit, kann er sich in der Wildnis verlieren. Wie die Figuren in dem Roman.