Kurzgeschichten

Grenzland

Der berühmte Fantasy-Autor Ivar Magnuson verfährt sich ausgerechnet an Heiligabend im finnisch-schwedischen Grenzgebiet. Was dann passiert, übersteigt bei Weitem die ohnehin schon blühende Fantasie des Autors, denn er gerät an seine Grenzen. Und damit sind nicht nur Ländergrenzen gemeint …

in: “Stille Nacht, tödliche Nacht” 24 mörderische Adventsgeschichten
Hrsg. Petra Mattfeldt
Preis: 14,80€ (Taschenbuch), 9,95€ (E-Book), 368 Seiten
Bookspot-Verlag, Dezember 2018, ISBN: 978-3956691188

Nichts als Stimmen

Kriminalhauptkommissar Paul Lupin macht sich mit seinem Vater Johann einen schönen Tag in Grömitz. Er liegt am Strand, hört den Wellen zu, nimmt Gesprächsfetzen wahr »… ich wollte dich nicht töten, aber …«

Paul richtet sich auf, kann diese Worte aber niemandem zuordnen. Erst abends, als sie wieder zu Hause sind, kommt eine Meldung im Radio, die ihn erschüttert …

in: Mörderische Ostsee: Krimineller Reiseführer von Travemünde nach Heiligenhafen
Hrsg. Dietlind Kreber, 2017


Die Wolfsschlucht – eine Spukgeschichte

Media vita in morte sumus.
(Inmitten des Lebens sind wir vom Tod umfangen.)
Notker der Stammler

Jahrein jahraus klettern der alte Michel und seine Tochter Margarethe mit ihrem Karren die steilen Hänge des finstren und feuchten Bergischen Landes hinauf und hinab, um ihre Wundertinkturen auf dem Schwelmer Jahrmarkt anzupreisen.

Aber irgendetwas stimmt mit den beiden nicht. Den Leuten sind sie unheimlich. Erst recht Bruder Sebolt vom Kloster zu Beyenburg. Der hat regelrecht Angst vor ihnen, denn immer wieder stehen die beiden vor den Mauern seines Klosters und bitten ihn um etwas sehr Seltsames.

Erst hunderte von Jahren später wird bei Restaurationsarbeiten im Kloster eine alte Schriftrolle gefunden, die die schreckliche Wahrheit ans Licht bringt …

in: Giftmorde 2– 17 neue tödliche Anleitungen
Hrsg. Andreas M. Sturm, 2015

Sechs Zimmer, Küche, Diele, Tod

Vitus ist eines der vielen Opfer der steigenden Mieten in Berlin. Verzweifelt sucht er eine bezahlbare Wohnung in Kreuzberg. Doch der naive Student wird Opfer eines windigen Immobilienmaklers und gerät unter Mordverdacht.

Gut, dass Oma Gerti noch fit ist. Denn nur die hat die nötige Chuzpe, ihren Enkel rauszuhauen …

in: Krimineller Reiseführer: BERLIN
Hrsg. Petra Tessendorf, 2014

Neptuns Reich

Vielleicht ist es doch nicht so eine gute Idee, nachts in der Ostsee zu baden. Man kann nie sicher sein, wem man dort begegnet …

in: Strandkorbkrimis
Hrsg. Dietlind Kreber, 2014

Gottes Ohr

Hat seine Isolde ein heimliches Verhältnis mit Tristan? Wie soll er das herausfinden? Wie praktisch, dass er Tom kennt, der eine Etage über Tristan wohnt. Dort will er sich einquartieren, obwohl es unerträglich heiß ist und ein schweres Unwetter aufzieht.

Was dann passiert, lässt sich nur noch fragmentarisch in Form von Tagebuchaufzeichnungen rekonstruieren. Und die waren an jemanden gerichtet, der noch viel weiter oben wohnt, nämlich irgendwo im Himmel …

in: Wenn der Tod lachen könnte
Hrsg. Sophie Sumburane, 2013

So rot die Lippen

Ein Gift-Märchen, der Eibe gewidmet.

in: Giftmorde 1 – 15 tödliche Anleitungen
Hrsg. Andreas M. Sturm, 2013

Hannes und die dunkle Jahreszeit

Hannes arbeitet bei der Paketpost; er hat dort eine ganz besondere Stellung, die ihn gerade an Heilig Abend sehr fordert.

Doch Hannes hat die Nase gehörig voll. Hilflos muss er mit ansehen, wie die Leute seine Geschenke per Retoure zurückschicken. Das ist fast genauso schlimm, wie die an Fenstern und Balkonen erhängten Weihnachtsmänner. In seiner Verzweiflung ruft er seinen Bruder im Allgäu zu Hilfe. Den kann er zwar nicht ausstehen, weil er so bösartig ist. Aber Hannes weiß sich nicht anders zu helfen.

in: Kriminelle Weihnachten in der Lübecker Bucht
Hrsg. Angelika Waitschies, 2013

Alles renkt sich wieder ein

Alma Mendelssohn hat Geburtstag, sie wird hundert. Den darf sie allerdings nicht in ihrem geliebten Zuhause feiern, sondern in einem Altenheim. Doch sie hat keine Lust auf Glückwunschkarten der ›Mitinsassen‹. Nur ihr Sohn und seine Frau dürfen kommen. Es gibt den geliebten Käsekuchen, dessen Rezept Alma nicht preisgibt. Und es wartet noch eine ganz besondere Überraschung. Dafür hat sie jeden Tag ihre Hände trainiert, und das nicht nur, um Klavier zu spielen …

in: Mutters Mordkompott
Hrsg. Klaudia Jeske, Angelika Hauck, 2013

Wenn die Sonne stillsteht

Grömitz zur Sommersonnenwende. Sonia und Annie reisen im Auto an und nehmen einen Anhalter mit, der behauptet, er wolle Urlaub in Grömitz machen. Sie wundern sich, dass er kein Gepäck dabei hat. Annie ist skeptisch, doch Sonia geht mit ihm aus.

Eine Fahrt mit der Tauchgondel lässt eine böse Vorahnung zur Gewissheit werden …

in: dtv-Urlaubslesebuch
Hrsg. Karoline Adler, 2011

Wie ein Traum

Sven und Jonas machen eine Radtour entlang der Ostseeküste. Am Weißenhäuser Strand stürzt Sven und verletzt sich. Die Brüder übernachten in den Dünen hinter einer dieser Pappeln, die sich wie riesige Drachen am Boden winden.

Sven träumt von den Bäumen, träumt von finsteren Gestalten und von einem schaukelnden Boot. Am nächsten Morgen ist Jonas verschwunden. Und Sven weiß nicht mehr, was Traum und was Realität ist …

in: Mörderische Ostsee: Krimineller Reiseführer Fehmarn bis Kiel
Hrsg. Petra Tessendorf, 2011

Stimmung in Rot

Ein Maler auf der Suche nach dem perfekten Rot. Dass er die Suche auch gleich mit einem Rachefeldzug verbinden kann, kommt ihm sehr gelegen …

in: dtv-Urlaubslesebuch
Hrsg. Karoline Adler, 2011

Der Ruf der Wale

Paul Lupin und Martin Heimdahl sind mit einem Kutter zum Hochseeangeln rausgefahren. Als sie auf hoher See sind, ruft jemand »Schweinswale«, und tatsächlich kann Paul für einen kurzen Moment ihren schwarzglänzenden Rücken erkennen.

Ein alter Mann steht plötzlich neben ihm, den er bisher noch gar nicht gesehen hat. Der scheint eine Menge über diese seltenen delfinähnlichen Tiere zu wissen. Seltsamerweise kann Paul ihn kurz danach nicht mehr finden.

Zurück in Hamburg begreift Paul, dass diese Begegnung kein Zufall war, und dass sie hilfreich sein könnte, einen Mord aufzuklären.

in: Mörderische Ostseegerichte, Krimineller Restaurantführer
Hrsg. Dietlind Kreber, 2010